Spielbericht 25. Spieltag

Kolkwitzer SV – FSV Union Fürstenwalde II     4:1

Aufstellung: Choschzick; Streich, Goertz, Bagola, Röhr (73.min Harms); Lehnick (46.min Kaiser), Specht, Schulze (60.min Szobonya), Krüger; Fingas, Kuba

Tore: 0:1   12. Min.; 1:1   30. Min. Lehnick; 2:1 48. Min. Fingas; 3:1 59. Min. Kaiser; 4:1 60. Min. Fingas

Nachdem wir in den Wochen zuvor alle z.Zt. vor uns platzierten Mannschaften recht erfolgreich bespielt hatten, wartete nun mit Fürstenwalde eine Mannschaft auf uns, welche noch in akuten Abstiegsnöten steckt. Wir bereiteten uns trotzdem auf eine recht spielstarke Mannschaft vor und das dies berechtigt war zeigten die ersten Minuten des Spiels. Von Beginn an wollte uns Füwa schon beim Spielaufbau unter Druck setzen und uns zu Fehlern zwingen. Wir kamen diesmal recht schwer ins Spiel und zeigten doch mehrere Unkonzentriertheiten. Füwa ging dann nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte auch verdient in Führung. Wer weiß welchen Verlauf das Spiel genommen hätte, wenn sich Füwa nicht selbst durch die Rote Karte (Tätlichkeit gegen S. Lehnick) in Unterzahl gebracht hätte. Nach einer Ecke von Marc konnte S. Lehnick aus Nahdistanz in der 30. Min. ausgleichen. Unser eigenes Spiel wurde dadurch noch nicht besser und wir kamen kaum kontrolliert vor das gegnerische Tor. So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeit. In der Halbzeit-Pause nahmen wir uns vor durch hohe Laufbereitschaft und Kontakt im defensiven Zweikampf das Spiel besser zu kontrollieren. In der 48. Min. setzte sich Kralle auf der rechten Seite durch und seine Eingabe konnte Marc aus 3m über die Linie zum 2:1 einschieben. Von nun an hatten wir das Spiel besser im Griff. Nach gut einer Stunde entschied Hannes Kaiser (Sohn von Steffen Raschick), welcher nach seinem 18. Geburtstag sein Debüt gab, mit dem 3:1 das Spiel. Er setzte sich an der Strafraumgrenze im 1gg1 durch, schob den Ball am TW vorbei gegen den Pfosten und konnte den Nachschuss im Tor unterbringen. Nur eine Minute später erhöhte Marc gar auf 4:1, indem er den Ball aus 16m einschoss. So lagen wir plötzlich 4:1 vorne und wussten eigentlich gar nicht so richtig wie wir es an diesem Tag gemacht hatten, auch wenn wir uns in der zweiten Halbzeit klar gesteigert hatten. Füwa gab sich nicht auf, aber ihre Kräfte schwanden und wir hatten uns auch bedeutend besser auf sie eingestellt. Am Ende gewannen wir sicherlich verdient, aber auch ein wenig zu hoch, ein Spiel, welches nicht zu unseren besten der Saison gehört. Nun wartet mit Storkow der nächste Gegner aus dem Tabellenkeller, welcher uns aber auch wieder alles abverlangen wird.

Autor: Sven Goertz (Trainer 1. Mannschaft)

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