Spielbericht 26. Spieltag
Storkower SC – Kolkwitzer SV 1:2
Aufstellung: Choschzick (80. Min. M. Jähne); Streich, Goertz, Bagola, Kaiser; Richter, Specht, Schulze, Krüger; Fingas, Kuba
Tore: 0:1 3. Min. M. Fingas; 1:1 8. Min.; 1:2 71. Min. M. Fingas
Mit nur zwölf Spielern und ohne den verhinderten Trainer Sven Goertz sowie Mannschaftsbetreuer Ulli Koller reiste der KSV zum Tabellenletzten nach Storkow. Mirko Treuger und Marten Zittlau betreuten die Truppe an diesem Tag. Zu den eh schon vielen Ausfällen gesellte sich noch S. Lehnick, welche am Tag kurz vor Abfahrt noch aus nicht näher zu erwähnenden Gründen absagte und so die Mannschaft im Stich ließ. Dafür waren mit S. Richter und M. Jähne wieder zwei Spieler mit dabei, auf welche man in den letzten Wochen verzichten musste. Insbesondere S. Richter musste von Beginn an ran und machte seine Sache sehr gut. Nach seinem Debüt in der Vorwoche musste unsere Nachwuchshoffnung H. Kaiser ebenfalls von Beginn an starten. Er übernahm die Position auf der linken Abwehrseite und spielte eine fehlerfreie und grandiose Partie.
Der KSV startete optimal. M. Kuba legte nach Ballgewinn in der Storkower Hälfte für M. Fingas vor, der die Führung besorgte. Mit einem verdeckten Schuss nach Ecke glichen die Gastgeber jedoch kurz danach aus. Kampfbetont, aber weitgehend zwischen den Strafräumen, gestaltete sich bei je zwei Storkower und zwei Kolkwitzer Möglichkeiten der weitere Verlauf der 1. Halbzeit. Die größte Chance zur Führung hatte dabei der KSV. Nach abermals schöner Vorarbeit von M. Kuba konnte M. Fingas den Ball nicht im Tor unterbringen, sicherte sich aber den Ball und legte zurück auf den heranlaufenden M. Krüger, welcher jedoch freistehend aus 11 Metern über das Tor schoss. Die zweite Hälfte gestaltete sich ähnlich wie die erste Hälfte. Viel Kampf und Krampf auf beiden Seiten. Nach einer kleinen Druckphase der Märker, praktisch aus dem Nichts, zwang dann aber S. Richter den Keeper mit einem satten Schuss aus 18 Metern zur Faustparade. M. Fingas brauchte den Ball nur noch ins leere Tor einzuköpfen. In der Schlussphase musste M. Bagola für den verletzt ausgeschiedenen S. Choschzick ins Tor. Er wurde auch gleich auf seine Torhüterqualitäten überprüft. Einen Freistoß aus 18 Metern konnte er nicht festhalten, vereitelte aber den Nachschuss in klasse Manier. Brenzlig wurde es noch einmal in der 94. Minute, als die KSV-Abwehr, mehrfach auf der Linie klärend, den Sieg rettete.
Fazit: Trotz aller Umstände nahm die Mannschaft das Spiel von Beginn an, trat sehr konzentriert und als geschlossene Einheit auf und fightete bis zum Schlusspfiff. Sinnbildlich dafür die Aktion in der 94. Minute, als man sich mit Mann und Maus in den Ball warf und somit den Ausgleich verhinderte.
Autor: Benjamin Goertz

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