Spielbericht (D-Junioren): ESV Lok Guben (Mädels) – Kolkwitzer SV

ESV Lok Guben (Mädels) – Kolkwitzer SV 0:10 (0:3)

Tore: Yannick (3), Karl (2), Helen, Eric, Dominik, Lenny, Wyatt

 

Am Samstag ging es nach Guben. Hier trafen wir auf den ESV Lok Guben, welche eine reine Mädchenmannschaft stellt. Diese allerdings mit den Jahrgängen 2008 bis 2004 besetzt und somit teilweise 5 Jahre älter als unsere jüngsten Spieler. Eine besondere Herausforderung, die es heute galt zu meistern.

Dies gelang durchaus erfolgreich, und das bei Temperaturen die gegen 30 Grad liefen. Zum Glück hatte wir reichlich Einwechsler mit und alle waren mit vollem Eifer bei der Sache.

Das Spiel startete und unser Team musste sich erst einmal zurecht finden. Auswärts gegen diesen durchaus ungewöhnlichen Gegner musste man ausloten, ob man seine eigene Spielweise durchsetzen konnte oder variieren musste. Die Gastgeber agierten zu meist durch die Mitte und doppelten den ballführenden Spieler. Es dauerte einige Minuten bis die Kolkwitzer verstanden, dass man hier nur über die Breite des Feldes und mit viel Laufarbeit erfolgreich sein würde. Die erste Trinkpause nutzten die Trainer, um dies noch einmal bewusst zu machen und kaum wieder auf dem Feld brachte uns Yannick mit einem Doppelpack mit 2:0 in Führung.

Der Knoten war geplatzt und Karl erhöhte kurz vor der Pause auf 3:0. Eine gute Vorarbeit von Helen, vollendete Karl stark. Die selbe Helen scheiterte kurz danach am Pfosten des Gubener Tores und so blieb es beim drei Tore Vorsprung zur Halbzeit.

Wir hatten bereits vor dem Pausenpfiff alle Einwechsler ins Spiel gebracht und so wollten wir nach der kurzen Teambesprechung auch wieder starten. Jeder sollte maximale Einsatzzeit bekommen und gleichzeitig wollten wir das Ergebnis weiter erhöhen. Dazu mussten wir einfach unsere Kondition nutzen und bis zum Ende konzentriert weiter spielen.

Wieder dauerte es einige Minuten sich zu sortieren. Guben hielt noch einmal dagegen und wollte zeigen, dass sie mehr konnten, als das was sie in der ersten Hälfte auf den Platz brachten. Knapp 10 Minuten ging die Rechnung auf, dann schlugen Eric und Dominik im Doppelpack zu und erhöhten auf 5:0. Besonders sehenswert dabei, das Tor von Dominik. Eine genaue Flanke von Eric verwandelte er mit dem Kopf direkt ins Tor. Eine echt starke Szene!

Erneute Trinkpause mit einer komfortablen Führung im Rücken. Die Frage blieb, was ging hier noch? Weitere 15 Minuten waren zu spielen und wir tauschten wieder unsere fünf Einwechsler aufs Feld. Der vermeintlich „erste Anzug“ sollte hier noch eine Viertelstunde wirbeln.

Die Aufgabe war klar, Tore schießen und so setzte es das Team auch um. Unser Linksaußen begann damit und erhöhte auf 6:0. Danach belohnte sich unsere heute wieder hervorragend offensiv aufgelegte Helen mit ihrem Tor. Verdient war dieses alle mal und ohne zu übertreiben, war sie heute wohl das beste Mädel auf dem Platz.

Kurz danach schlug erneut Karl zu und schoss seinen zweiten Treffer an diesem Tage. Doch das Ende setze heute die Mittelfeldachse um Lenny und Wyatt. Jeweils mit einer Vorlage und einem Treffer schraubten sie das Ergebnis auf 10:0 nach oben und sorgten damit für einen Kantersieg!

Es spielten: Jannis, Gustav, Franz, John, Lenny, Helen, Yannick, Karl, Wyatt, Lukas, Tom, Jannis, Dominik

Fazit: Helen und ihre Jungs haben sich heute sehr variabel gezeigt und trotz 15 Minuten Abtastzeit, haben sie sich auswärts auf die Aufgabe gegen 8 Mädels zu spielen super eingestellt. Den Respekt abzulegen und dem Gegner sein Spiel aufzudrücken, war am Ende schwerer als erwartet. Doch mit Lauffreude und Treffsicherheit gewann man, und das in der Höhe auch verdient. Das zweite Spiel zu null, ein Verdienst unserer Abwehr und auch Jannis, der heute im Tor stand, machte seine Sache gut. Nur ein kleiner Fehler in 60 Minuten, ist eine respektable Leistung. Besonders seine Spielgestaltung und -eröffnung war hervorragend und so brachte er den Ball immer wieder offensiv ins Rollen.
5 Einwechsler – die alle viel spielten – und 7 (!) verschiedene Torschützen, dieses Team wird nicht müde füreinander alles zu geben. Dabei zeigte sich wieder, das hier EINE Mannschaft spielt und das es egal ist, wer auf dem Platz steht.

Genau das werden wir in den nächsten beiden Spielen benötigen, denn mit Viktoria Cottbus und Motor Saspow kommen jetzt die ersten Gegner auf Augenhöhe.

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