Erste Niederlage für den KSV

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Landesklasse Süd – 9. Spieltag

Kolkwitzer SV 1896: Paul Blumberg-Krüger, Hannes Kaiser, Max Streich (81. Niklas Machate), Benjamin Goertz, Max-Richard Köhler, Steven Specht, Ron Eric Wirth (36. Niklas Schön), Stefan Jähne, Tobias Jäkel, Hannes Jurischka (46. Karl Werner), Marten Zittlau – Trainer: David Brincker – Trainer: Thomas Schmidt
SG Friedersdorf: Christoph Zickert, Pierre Keilwagen, Oliver Geschine, Tobias Gantke, Ronny Müller (14. Jonas Glinzig), Sören Weinert, Michael Steuer (46. Chris Borchardt) (76. Cedric Schulz), Marcel Schollbach, Erik Seidel, Noel Kresov, David Wagner – Trainer: Pierre Keilwagen – Trainer: Marcel Schollbach – Trainer: David Wagner
Schiedsrichter: Justin Zech – Zuschauer: 77
Tore: 0:1 Erik Seidel (48.), 0:2 Erik Seidel (53.), 1:2 Karl Werner (54.)

Mit der ersten Niederlage dieser Saison musste der KSV den Spitzenplatz wieder an die Wacker Reserve abgeben. Diese Niederlage hatte sich der KSV jedoch selbst zuzuschreiben.Irgendwie hatte der Beobachter den Eindruck , dass der Gastgeber zu locker in das Spiel ging. Im Gegensatz zur Vorwoche war man nicht so druckvoll, aggressiv und zwingend um am Ende erfolgreich zu sein. Die Gäste hatten durchaus Respekt und igelten sich vor dem eigenen Strafraum ein. Der KSV war bemüht doch die meisten Angriffe waren zu ungenau, das Passspiel und auch die läuferische Bereitschaft war nicht ausreichend um den Gegner zu Fehlern zu zwingen bzw. selbst in erfolgreiche Positionen zu gelangen. So schöpften die Gäste Mut und hatten schon im ersten Abschnitt zwei gute Möglichkeiten. Wie es dann in einem solchen Spiel zugeht , zeigte auch die Situation kurz vor der Pause. Ein Angriff des KSV wurde zwar abgeschlossen, war jedoch auch mit einer harten Attacke verbunden. Nachdem der Schiedsrichter zuerst auf Eckball entschied, gab es nach Rücksprache mit dem Assistenten einen Strafstoß. Stefan Jähne trat an und traf nur den Innenpfosten und von dort sprang der Ball zum Torwart und dann wieder ins Feld. Kurz nach der Pause waren dann die Gäste am Zug. Mit einem Doppelschlag stellten die Friedersdorfer auf ein 0:2 . Obwohl jeweils in Überzahl in der Abwehr gelang es nicht die Gäste entscheidend am Torabschluss zu hindern. Hoffnung gab der schnelle Anschluss durch Karl Werner. Endlich ein Spielzug der schnell und direkt ausgeführt wurde. Doch leider blieben die weiteren Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Obwohl mehrere Chancen da waren gelang es nicht mehr wenigstens ein Remis zu erreichen. Wenn man den Maßstab des Spieles in Kunersdorf anlegt, war die Leistung des heutigen Tages nicht ausreichend und der Sieg der Gäste nicht einmal unverdient.Die Friedersdorfer nutzten ihre Kontermöglichkeiten aus und hielten ihre Abwehr zusammen. Schade für den KSV , aber vielleicht der Dämpfer zur richtigen Zeit. Ärgerlich zudem ,dass 3 KSV Akteure verletzt ausscheiden mussten.Allen Aktiven gute Besserung. Beim nächsten Auswärtsspiel in Lauchhammer braucht es auf jeden Fall eine bessere Leistung.