KSV wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis
SV Wacker 09 Cottbus Ströbitz – Kolkwitzer SV 1896 3:1 (1:1)
Aufstellung: R. Waltschew, C. Schulze, E.Scheffler, B.Goertz, H.Kaiser, H.Jurischka, E.Schiffel, M.Hahn, (ab 81.min. Ch.Gipp) Karl Werner(ab 73. min.R.Gottwald), S.Specht, S.Lehnik
Tore: 1:1 Karl Werner 36.min.

Auch im vierten Spiel im Jahr 2022 konnte der KSV nicht erfolgreich sein. Nach neunzig gespielten Minuten musste man dem Ortsnachbarn die Punkte an der Zahsower Straße in Ströbitz überlassen. Beide Mannschaften bedienten sich mit Spielern aus den Reserveteams, bei den Gastgebern war damit augenscheinlich mehr Stabilität und Routine auf dem Platz.

Vielleicht hätte die Partie einen besseren Verlauf für den KSV nehmen können, wenn es Karl Werner kurz nach Spielbeginn gelungen wäre , allein auf das Wacker Tor zusteuernd, diesen Ball zu vollenden. Danach versuchten beide Teams das Spiel zu kontrollieren, was jedoch durch viele unsaubere Anspiele immer wieder scheiterte. Der KSV konnte den starken Rückenwind im ersten Abschnitt nicht ausreichend zu seinem Vorteil nutzen, Wacker spielte doch ab und an gefälliger nach vorn. So schaffte man die schnelle Führung nach zehn Minuten, nachdem durch eigene Fehler die Abwehr ausgespielt wurde und Torschütze Holz seine frei Schussbahn ausnutzen konnte. Der KSV rackerte und war um den Anschluss bemüht. Dieser gelang , nachdem Erik Schiffel mit einem Solo Richtung Strafraum mehrere Gegenspieler beschäftigte und sein dann abgeblockter Schuss bei Karl Werner landete der zum Remis einköpfen konnte. So ging es in die Pause und im KSV Lager gab es Hoffnung für die zweite Halbzeit. Doch leider konnten die Erwartungen nicht erfüllt werden. Zu schnell fiel das 2:1 für Wacker, der KSV vertändelte den Ball , Stürmer Afzal setzte den Schuss dann gekonnt ins Eck. Im weiteren Verlauf hatte Wacker immer mehr die Oberhand, Torwart Robert Waltschew war mehrmals gefordert. Die Gastgeber nutzten den Rückenwind besser aus und beschäftigten die KSV Abwehr mehrfach. Die eigenen offensiven Aktionen wurden weniger und waren selten richtig gefährlich. Nur einmal noch größere Gefahr, Erik Schiffel steuerte aus halbrechter Position allein auf das Wacker Tor zu, doch er verpasste den Abschluss und wurde dann abgedrängt. Der KSV wechselte zwei weitere Spieler aus der Reserve ein, die Hoffnung auf ein Remis blieb jedoch unerfüllt. Wacker machte fünf Minuten vor Spielende den Sack zu und war mit dem 3:1 auf der Siegerstraße.
Die Ausbeute dieses Jahres bleibt für den KSV bescheiden. 4 Spiele , 1Punkt und 2:10 Tore lassen aktuell wenig Hoffnung aufkommen. Der KSV braucht sicherlich alle seine kranken und verletzten Akteure um das Landesliga Niveau zu halten. Schon der nächste Gegner wird ein Härtetest. Spitzenteam Buckow/Waldsieversdorf ist in Kolkwitz zu Gast und kommt mit der Offensiv Lawine von 73 geschossenen Toren an die Jahnstraße.

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