KSV bleibt weiter in Gefahr

Aufrufe: 39

Kolkwitzer SV – Phönix Wildau 2:4 (1:1)

Aufstellung: Robert Waltschew, Steven Specht, (ab 87.min M.Zittlau) , Hannes Kaiser, Sebastian Lehnik, Martin Hahn, Hannes Jurischka, Ralf Gottwald, (ab 69.min.Ben Hensel), N.P.Neumann, Stefan Jähne, Eric Schiffel, Tobias Jäkel

Tore: Tobias Jäkel, Stefan Jähne

Zur Vorwoche fehlten dem KSV 5 Aktive aus den unterschiedlichsten Gründen. So konnte man froh sein mit Hilfe der 2.Mannschaft und A-Junioren gerade noch 13 Spieler vor Ort zu haben. Daher war es wiederum schwierig von einer eingespielten Mannschaft zu sprechen.

Ohne Frage, die KSV Spieler waren bemüht und es gab auch einige positive Ansätze die auch zu zwei Toren und noch 2-3 guten Möglichkeiten führten. Erschwerend kam dann noch eine Verletzung von TW Robert Waltschew dazu, der nach einer unnötigen Attacke eines Gästespielers gegen den Pfosten prallte und unter großen Schmerzen die komplette 2.Halbzeit durchhielt, jedoch eingeschränkt war. Aus diesen Gründen war es nicht verwunderlich ,dass der KSV keinen richtigen Rhythmus und Spielfluss hatte. Immer wieder lange Bälle und auch Einzelaktionen waren an der Tagesordnung. Ein feiner Spielzug , vorbereitet durch Eric Schiffel und vollendet durch Tobias Jäkel war ein Highlight der 1.Halbzeit und führte zum Ausgleich. Auch Sebastian Lehnik hatte sich mit einer guten Körpertäuschung Freiraum geschaffen. Sein Schuss prallte von Innenpfosten zurück in die Arme des Gästetorwarts. Im 2.Abschnitt sogar die Führung. Ralf Gottwald leitete aus dem Zentrum schnell nach außen zu Eric Schiffel, der in den Strafraum ging und dann gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Stefan Jähne zur KSV Führung. Doch danach war das Pulver der Heimmannschaft verschossen. Die Gäste drückten den KSV vor den eigenen Strafraum und profitierten von vielen Ungenauigkeiten und Ballverlusten. Kolkwitz konnte sich kaum befreien und so kam Wildau innerhalb von fünf Minuten zum Remis und zur Führung. Der KSV war danach verunsichert ,es gelang immer weniger und mit dem 2:4 war diese Partie entschieden.

Die verbleibende Saison wird für den KSV in dieser personellen Konstellation äußert schwierig. Der Vorsprung beträgt nur noch 7 Punkte bis zu einem möglichen Abstiegsplatz. Dieses Szenario sollte jedoch auf jeden Fall vermieden werden.

Kommentare sind geschlossen.