Keine Punkte für den KSV

FC Bad Liebenwerda – Kolkwitzer SV 4:1 (0:1)

Aufstellung: Domenic Eng, Mario Forstreuther,Richard Bertram, Eric Scheffler, Julian Thies, Matthias Bagola, Stefan Jähne, Luis F. Reinhardt, Martin Hahn, (ab 73.min. Sebastian Schulze), Niklas P. Neumann, Tim Krüger, Ben Hensel ( ab 78. min. Daniel Klose)

Tor: Julian Thies

Übernahme Spielbericht des FC Bad Liebenwerda:

Zugegeben, als man sich nach dem Pausenpfiff in der Kabine versammelte, sprach noch nichts für einen klaren Sieg der Kurstädter.

Die Gäste aus Kolkwitz waren durch eine Standard in Führung gegangen, es drohte das erwartet ungemütliche Heimspiel zu werden. Zwar hatte man außer jenem Gegentreffer nichts gefährliches zugelassen, die eigenen Offensivaktionen waren gegen tief stehende Gäste jedoch auch kaum vorhanden, lediglich Ahmadi setzte einen Schuss über das Tor. Doch Trainer Nicklisch hatte noch einen Trumpf in der Hinterhand. Der zuletzt öfter aus der Startelf rotierte Kapitän Bahr sollte den FC nun nach vorne peitschen, und tat dies in unnachahmlicher Manier. Zehn Minuten nach der Pause prallte sein abgefälschter Schuss an den Pfosten, Hübner stand goldrichtig und mogelte den Ball über die Linie. Die Räume auf dem Feld wurden nun größer da die Kurstädter hoch anliefen, so hatte auch Kolkwitz immer wieder gefährliche Aktionen, es fehlte aber meist am letzten Pass. Und so war es erneut Bahr, der den Ball bis in den Strafraum trug und dort zu Boden gerissen wurde, Elfmeter J. Hennig, Tor. Das Spiel war gedreht. Nun musste Kolkwitz natürlich was machen, aber klare Chancen ergaben sich für die stehts bemühten Gäste nicht, weil auch Winters gut mitspielte. Kurz vor dem Abpfiff war Bahr dann bei einem Entlastungsangriff erneut nur durch ein Foul zu stoppen und erneut war es J. Hennig, der den Freistoß aus 18 Metern zur Entscheidung in die Torwartecke knallte. Den Schlusspunkt in der Nachspielzeit setzte Hübner mit seinem zweiten Tor, als er beim letzten Konter des Spiels die übrigen Gegenspieler narrte und stark zum Doppelpack einnetzte. Vorbereiter des ganzen: Bahr, stark vom eingewechselten Stock in Szenen gesetzt.Der Kapitän avanciert so trotzt zweier Doppelpacker zum Matchwinner und stellt Trainer Nicklisch vor dem Auswärtsspiel in Spremberg vor eine schwere Aufgabe, die Kurstädter feiern den vierten Heimsieg im vierten Spiel, auch wenn dieser an diesem Tag wohl etwas zu hoch ausfiel. Der FC setzt sich oben fest und springt vorübergehend auf Platz 5, jetzt muss er diese Leistungen aber auch in der Ferne bestätigen, wo man, ausgenommen der Derbys, bisher leider kaum konkurrenzfähig war.

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