KSV geht leer aus

Kolkwitzer SV 1896 – SG Burg Spreewald 0:1 (0:0)

Aufstellung: Domenic Eng, Sven Jordan,Steffen Dubrau, (ab 71.min. Sebastian Schulze) Benjamin Goertz, Tim Krüger, Till Fiedler, Ben Hensel, Stefan Jähne, Martin Hahn, Marco Zahnow, (ab 84.min.William Goertz) Luis F. Reinhardt,

Nach dem Hinspiel Spektakel mit 9 Toren waren diesmal die Abwehrreihen aufmerksamer, so dass am Ende ein Treffer diese Partie entschied obwohl Möglichkeiten für mehr Tore da waren. Die favoritisierten Gäste aus Burg hatten sicherlich auch nicht ihren besten Tag , denn spielerisch lief nicht so viel zusammen. Das spielte dem KSV in die Karten der seinerseits vor allem im ersten Abschnitt des öfteren gefährlich vor das Tor der SG Burg kam. In seiner ersten Partie für den KSV hatte Steffen Dubrau die große Möglichkeit zur Führung frei vor dem Tor, doch der Burger Keeper reagierte prima und entschärfte diesen Ball. Auf der anderen Seite war KSV Torwart Domenic Eng mehrmals zur Stelle und war der sichere Rückhalt für den KSV. Mit zunehmender Spielzeit wurden dann die Offensiv Bemühungen des KSV weniger, es gelang leider nicht ein zählbares Erfolgserlebnis zu Stande zu bringen. Martin Hahn hatte dann im zweiten Abschnitt nochmal das Tor vor Augen, wahrscheinlich hatte er fast auf der Torlinie die Augen zugemacht. Der Ball segelte an ihm und am Tor vorbei. Es bleibt dabei, dem KSV fehlt zu oft das sichere, präzise Passspiel , ein richtiger Laufweg um den Gegner in Verlegenheit zu bringen und erfolgreich zu sein. An diesem Tag wäre auch gegen die SG Burg mehr möglich gewesen. So war es dem sicherlich auffälligsten Akteur der Partie, dem Gäste Stürmer Lucas Schulz vorbehalten das Siegtor für seine Farben zu erzielen. Mit einer seiner mehrfachen Einzelaktionen war er erfolgreich. Sein Sololauf konnte nicht mehr gestoppt werden und der Rückstand bzw. die Niederlage an diesem Tag war besiegelt.

Der KSV hat gekämpft und schlug sich ordentlich, jedoch ohne den gewünschten Ertrag. Man muss aufpassen um nicht schneller als gedacht auf einem Abstiegsplatz zu landen. Der ehemalige Tabellenletzte Altdöbern holt den zweiten Sieg in der Rückrunde und rückt näher. Erstaunlich auch die schwache Besetzung der Ersatzbank beim KSV. Aus den sicherlich unterschiedlichsten Gründen waren 8 Akteure nicht verfügbar, welche in dieser Saison schon mehrfach zum Einsatz kamen. Positiv, dass der langzeit Verletzte TW Robert Waltschew wieder auf der Bank war.

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