Derbe Auswärtsschlappe

SV Großräschen – Kolkwitzer SV 4:1 (2:0)

Aufstellung: Robert Waltschew, Nikita Rößler,( ab 80.min.Tim Brauer) Tino Müller (ab 46.min. Björn Rechtenbach), Benjamin Goertz, Fabio Wilk, Hannes Kaiser, Eric Scheffler, Sascha Paul Tresper, Sebastian Lehnik, Mathias Jähne, Ben Hensel (ab 60.min.Martin Hahn)

Schiedsrichter: Moritz Schulz, Assistenten: Nicolas Cielke, Henry Netztker

Zuschauer : 85

Tor: Martin Hahn

Martin Hahn

Am neunten Spieltag setzte es die zweite Saison Niederlage für den KSV. Kolkwitz kam schwer ins Spiel und musste sich Dauerangriffen in den ersten zehn Minuten erwehren. Als man dachte der KSV könne das Spiel beruhigen, kassierte man den Rückstand. Kolkwitz schaffte es nicht den Gastgebern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es fehlte aus Sicht des Beobachters eine gewisse gesunde Aggressivität um auch entscheidende Zweikämpfe zu gewinnen. Nur mit spielerischen Aktionen war an diesem Tag dem Gegner nicht beizukommen, denn Großräschen zeigte den Willen und den Einsatz um den Gegner zu attackieren. Dazu kam das zu oft zu ungenau gepasst wurde, sodass die meisten offensiven Versuche verpufften. Die Gastgeber wirkten insbesondere in der ersten Halbzeit immer gedankenschneller und giftiger, so dass die 2:0 Führung als verdient anzusehen war. Kolkwitz wechselte offensiv und im zweiten Abschnitt wollte man den Bock umstoßen und den Anschluss. Optisch verlagerte sich das Geschehen in die Großräschener Hälfte, doch Kolkwitz sorgte mit einem fast Eigentor für die Vorentscheidung. Der KSV versuchte weiter vorwärts zu marschieren und fing sich kurz nach dem Dritten auch das Vierte Gegentor ein. Die Gastgeber nutzten die Unzulänglichkeiten der Gäste eiskalt aus. Positiv, dass weiter versucht wurde das Ergebnis zu verbessern, was mit einem verwandelten Elfmeter auch gelang. Auch über einen zweiten , viel klareren Elfmeter hätte sich Großräschen nicht beschweren können. So gab es in der letzten Viertelstunde doch noch ein paar brauchbare Möglichkeiten. Doch an diesem Nachmittag fehlten die notwendigen offensiven Erfolgserlebnisse um diesem Spiel noch mal Spannung einzuhauchen. So blieb es beim klaren Ergebnis und Kolkwitz muss sich für kommende Begegnungen in allen Mannschaftsteilen straffen und auch das kämpferische Element nicht vergessen.

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