Saisonabschluss
KSV 1896 e.V., Abteilung Radwandern
Saisonrückblick 2023 und Abschluss 20. Radler-Saison
Mit der letzten Radtour im Oktober beendeten wir die 20. Radfahrsaison nach 13 Touren und es ist Winterpause. Insgesamt waren es dann 702 km und 319 Teilnehmer.
Ende März erfolgte der Start in die neue Radlersaison wie in jedem Jahr mit der rollenden Kugel auf der Bowlingbahn. Ab April ging es dann wieder mit tollen Touren und vielen neuen Zielen in die nähere und weitere Umgebung von Kolkwitz, mit den Fahrrädern in die 20. Radlersaison. Auch nach 220 Radtouren in den letzten zwanzig Jahren waren wir wieder auf uns bisher nicht bekannte Radwege unterwegs.
Das Interesse an unseren Fahrten hat sehr zugenommen, 20-30 Teilnehmer sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Auch Cottbuser Radfahrer fühlen sich in unserer Radler-Gemeinschaft sehr wohl.
Im April fand unser Anradeln statt mit etwa 40 km und die Fahrt um den See Altdöbern und der Mittagspause in der Orangerie.
Im Mai sind wir mit unseren Fahrrädern zum Slawischen Götterhain Teichland gefahren.

Götterhain Teichland und 253 Jahre auf der Bank
Weiter ging es im Mai auf unsere alljährliche Fahrt nach und durch Burg.
Im Juni eröffneten wir traditionell mit der Sportfesttour das Kolkwitzer Sportfest 2023.
Und Matthias führte uns nach Klein Kölzig zur Alten Ziegelei.

Fahrt zur Ziegelei
Herr Eppinger, Vorsitzender des Ziegelbahnvereins e.V. hat uns nach der Begrüßung zu einer Bahnfahrt um das Gelände auf einer dafür neu und eigenhändig angelegten Strecke eingeladen.

Fahrt mit der Lok 2
Anschließend konnten wir die Alte Ziegelei mit Ringbrandofen besichtigen. Wir erhielten viele sehr interessante Erläuterungen zur damaligen Ziegelproduktion in solchen Öfen.
Im Juli organisierte Wilfried die abwechslungsreiche Fahrt zu den Peitzer Teichen, mit Mittgessen im Peitzer Hotel und anschließender Kahnfahrt auf dem Hammergraben.

Kahnfahrt auf dem Hammergraben in Peitz
Ohne Verluste bei der Kahnfahrt ging es auf den Heimweg.
Eine Radtour zum Adler- und Jagdfalkenhof in Werchow hatte ich schon länger geplant, in diesem Jahr fand sie endlich statt. Die Hinfahrt führte durch Calau und weiter nach Werchow mit pünktlicher Ankunft auf dem Hof. Vor der sonntäglichen Flugshow gab es noch hauseigenen Kuchen mit Kaffee. Pünktlich um 15.00 Uhr hat uns und viele andere Interessierte Dirk van Bargen mit seinen Helfern und den flugwilligen Vögeln begrüßt.

Dirk van Bargen und seine Crew
Eine Stunde konnten wir die Flugkünste der ausgebildeten Vögel bewundern.
Ein Besuch in der gut angelegten und gepflegten Anlage mit Flugshow ist ein Erlebnis und zu empfehlen. Auf der Heimfahrt noch ein kurzer Stopp in Wüstenhain, ein Eis geht immer.

Pause in Wüstenhain
Im August radelten wir durch den Spreewald mit Besichtigung der Alten Ladenstraße in Burg in der Nähe der Gaststätte Spreewaldbahnhof. Herr Motzek hat uns seine vor vielen Jahren begonnene Sammlung alter Einzelhändler-Läden, deren Einrichtung und viele Produkte aus der Entstehungszeit vorgestellt und erläutert. Wir konnten eine umfangreiche Sammlung mit für uns vielen Erinnerungen aus der damaligen Zeit erleben.
Ganz in unserer Nähe gibt es eine Mumiengruft in der Dorfkirche Illmersdorf. Eine Führung in der Kirche und ein Blick in die Gruft mit den 11 Mumien war mit einer Radtour bis nach Drebkau und zurück verbunden.
Im September führte uns eine Radtour nach Straupitz, nicht zur bekannten Dreifachmühle sondern zu einem Besuch in der Straupitzer Schinkelkirche. Pfarrer Hanke, schon viele Jahre in der Gemeinde tätig, hat uns über die Entstehung der Kirche sowie deren Erhalt in einem kurzweiligen Vortrag berichtet. Der Aufstieg auf einen der beiden Türme sowie die herrliche Aussicht von der oberen Ebene in das Umland von Straupitzwaren einmalig.
Nun endlich war es soweit, die schon länger von Peter vorbereitete Tour zur Dörrwalder Mühle konnte starten. Das Wetter war passend und es ging am 24.09. pünktlich los, denn es sollten 70 km werden.

Vor dem Start
Peter erklärte die Strecke, den Tagesablauf und gab noch Hinweise für das Fahren in der Gruppe, dann ging es aber los.

Kurz vor Welzow
Wir legten eine kurze Pause am Sedlitzer See ein, bevor dann bis zur Mühle durchgefahren wurde. An der seltenen Turmholländermühle angekommen, ging es gleich zum Mittagstisch. Das Areal wurde zu einem Eventstandort mit historischem Mühlenflair umgebaut und als Pension, Restaurant und für Mühlenführungen genutzt, bei der uns Müllermeister Hamann das Mühlenleben aus vergangenen Zeiten vorstellte.

Mühlenführung
Danach ging es Richtung Heimat, aber nicht ohne Stopp in der Koselmühle zum Kaffee mit Plinsen.
Im Oktober erfolgte dann das Abradeln. Wir beendeten die 20. Saison mit 29 Teilnehmer am 8. Oktober im Kolkwitzer Sportlerheim und erinnerten uns an 20 Jahre Radwandern in Kolkwitz. Eine Zusammenfassung von den Touren 2023 sowie einen Rückblick auf die letzten 20 Jahre präsentierte uns Matthias in einer Bildershow mit Texten und passender Musik hinterlegt. Wir waren alle sehr, sehr begeistert.
Herzlichen Dank, Matthias.
Das war auch für mich die Gelegenheit auf 20 Jahre zurückzublicken. Vor allen Dingen für jene, die die Anfänge bisher nicht kannten, einmal alle Verantwortlichen von der ersten Stunde und den Veränderungen in den 20 Jahren bekannt zu geben. Heute können wir auf eine erfolgreiche 20jährige Radfahrerzeit in Kolkwitz mit vielen Teilnehmenden aus Nah und Fern zurückblicken.
Allen, die Verantwortung übernommen und die zum Gelingen beigetragen haben, sage ich ein ganz persönliches Dankeschön.
Auch im kommenden Jahr wird unser Programm neue Touren für alle und jedes Alter enthalten. Herzlich willkommen sind alle, die gern in der Gruppe Fahrrad fahren und unsere Gegend besser kennenlernen wollen. Fast jede Fahrt ist mit einem attraktiven Ziel verbunden, davon haben wir bisher 94 erlebt und es werden noch mehr.
Die Fahrstrecken mit pünktlichem Start, organisiertem Mittagessen, den vorbereiteten Besichtigungen mit Führungen, dem Sonntagskaffee und der gemeinsamen Ankunft in Kolkwitz sind immer gut vorbereitet. Darum kümmert sich das Vorbereitungsteam mit Peter Schulze, Wilfried Knoll, Matthias Richter und mir als Leiter der Abteilung mit dem Kontakt zum KSV-Vorstand.
Bis zur nächsten Tour allen Sportfreunden des KSV, den Lesern des Amtsblattes und ganz besonders allen Mitradelnden schöne Weihnachten und einen guten Rutsch. Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!
Im Namen der Abteilung Radwandern
Klaus Schulze

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