Saisonrückblick 2025 und Abschluss 22. Radler-Saison

Mit der letzten Radtour im Oktober beendeten wir nach 13 Touren die 22. Radfahrsaison und es ist Winterpause. Insgesamt waren es dann 687 km und 318 Teilnehmer. Das ergibt einen Durchschnitt von 53 Km und 24 Teilnehmern pro Fahrt.

Ab April ging es dann wieder mit tollen Touren und vielen neuen Zielen in die nähere und weitere Umgebung von Kolkwitz. Auch nach 220 Radtouren, in den letzten zweiundzwanzig Jahren, waren wir wieder, auf uns bisher nicht bekannten Radwegen unterwegs.
Das Interesse an unseren Fahrten bleibt, 20-30 Teilnehmer sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Auch Cottbuser Radfahrer fühlen sich in unserer Radler-Gemeinschaft sehr wohl.

2025 ein besonderes Jahr in Zeiten des Klimawandels. Wir kommen damit immer besser zurecht. Trotz der teilweise hohen Temperaturen mussten wir nur eine Tour verkürzen. Der Koigarten in Burg ist sicherlich im nächsten Jahr eines unserer Ziele.
Unsere Tourenvorbereitungen, Planung und Navigation, erfolgen inzwischen ausschließlich mit der Fahrrad App-Komoot. Damit haben der 1. und letzte Fahrer (Schlusslicht) aus dem Vorbereitungsteam die gleiche Tour auf dem Handy und es kann sich wahrscheinlich keiner verfahren.

Kommen wir zu den Touren in diesem Jahr: Keine Pannen und auch keine Unfälle, Dank der Umsicht aller Teilnehmer.

  • März: Bowling; Unser Saisonbeginn mit der rollenden Kugel auf der Bowlingbahn.
  • April: Anradeln; Erstmals ein ausländischer Teilnehmer. Es hatte sich bis nach England rumgesprochen, in Kolkwitz werden Radtouren gefahren. Schwarzer Berg in Raddusch; Nicht sehr hoch, aber trotzdem mit Gipfelbuch ausgestattet. Mit unserer Eintragung sind wir nun auch dokumentierte Gipfelstürmer.


    Am Gipfelkreuz in Raddusch

  • Mai: – WKW Bräsinchen; Der Stausee ist der größte und einzige Wasserspeicher für unsere Region und Berlin. In der Staumauer steckt eine Wasserturbine der envia M mit einer Leistung von fast 1,0 MW. In diesem Jahr ist die Anlage 60 Jahre in Betrieb und es gab eine große Feier.
    Burg mit Rundfahrt; Wie immer sind wir nach dem Mittagessen viele Kilometer durch Burg gefahren. Und dann war es die Tour der Überraschungen.
    1. Es gibt noch Lose für die Sportfesttombola
    2. Eine Runde Getränke, auf einen Geburtstag, ¾ Jahrhundert.
    3. Bunte Kühe auf der Weide.


    So etwas gibt es auch zu sehen.

  • Juni: – Sportfesttour-Mittwoch; Wie in jedem Jahr, eröffneten die Kolkwitzer Radler das Sportfest des KSV mit ihrer Runde und anschließendem gemütlichen Abschluss auf dem Sportplatz. Im nächsten Jahr beginnen wir das Sportfest am Donnerstag!!
    Koigarten Burg; Verkürzte Fahrt, aufgrund angesagter Hitze. Unser Ziel, ein Besuch im Koigarten, haben wir dann weggelassen, trotzdem eine schöne Tour.

  • Juli: – Spreewald- Kräuterey; Eine Anlage, die uns bisher nicht bekannt war. Betreiber ist die Lebenshilfe (LH) Cottbus. Unser Kolkwitzer Fußballer Benny hatte uns zu diesem Besuch mit Führung eingeladen und uns dann vor Ort viele Einblicke in die Arbeit der LH gegeben. Ein Besuch lohnt sich!



    Benny auch als guter Gastgeber

    Wassermühle Neudöbern; Ein Besitzer mit viel Humor und Freude an der alten Mühle. Mit der Wasserkraft angetrieben, erzeugt ein kleiner Generator(500W) fast 365 Tage im Jahr Strom. Zum Kochen reicht es nicht, aber das Licht geht im Haus nicht aus!


    Wir sind unterwegs

  • August: – Seifenmanufaktur Neupetershain; Frau Lischka hat uns die Seifenherstellung erklärt und Rohseife hergestellt. 14 Jahre besteht diese kleine Manufaktur. Eine gelungene Rezeptur, aus vielen Stoffen, kann bis zu zwei Jahre dauern.


    Frau Lischka in ihrer Seifenküche

    Rund um die Slawenburg; An diesem Tag hatten wir prima Radfahrerwetter. Einen Besuch in der Slawenburg haben wir vermieden. Mit 28 Teilnehmern, eine Burg-Durchfahrt von West nach Ost, werden wir wohl nicht mehr machen!

  • September: – Ölmühle Straupitz; Holländermühle zu Straupitz, auf abgelegenen Radwegen durch Burg bis Straupitz. Eine Holz- Brücke haben wir, mit Unterstützung der Technik am Fahrrad und der Mitfahrer, gut überwunden, keiner ist zurückgeblieben. Die Dreifachmühle in Straupitz ist einmalig in Europa. Dreifach: Ölmühle (haben wir zugeschaut), Getreidemühle und das kleine Sägewerk. Zum jährlichen Mühlentag sind alle drei Teile in Betrieb.


    Holländermühle zu Straupitz

    Feuerwehrmuseum Welzow; In Welzow nach etwa 30 Km angekommen, sind wir gleich in die Gaststätte Kumpelklause zum Mittag Essen eingekehrt. Weiter ging es in Welzow zum Feuerwehrmuseum, aber vorher eine „Abenteuerfahrt“ mit der kleinen Eisenbahn. Im Feuerwehrmuseum haben wir die, zum Teil noch einsatzbereite DDR-Feuerwehrtechnik besichtigt und bestaunt. Viele private Fahrzeuge und Technik aus Sowjetzeiten sind in zwei Hallen aufgebaut. Die Rückfahrt, vorbei an drei Seen; Sedlitzer See, Altdöbener See u. Gräbendorfer See, Auf der Strecke noch der Pritzener Berg. Alle haben nach 70km wohlbehalten Kollkwitz erreicht.


    Fahrt mit der Kleinbahn


    Ein Blick in das Feuerwehrmuseum

Allen, die Verantwortung übernommen und die zum Gelingen beigetragen haben, sage ich ein ganz persönliches Dankeschön.

Auch im kommenden Jahr wird unser Programm neue Touren für alle und jedes Alter enthalten. Herzlich willkommen sind alle, die gern in der Gruppe Fahrrad fahren und unsere Gegend besser kennenlernen wollen. Fast jede Fahrt ist mit einem attraktiven Ziel verbunden, davon haben wir bisher 102 erlebt und es werden noch mehr.

Die Fahrstrecken mit pünktlichem Start, organisiertem Mittagessen, den vorbereiteten Besichtigungen mit Führungen, dem Sonntagskaffee und der gemeinsamen Ankunft in Kolkwitz sind immer gut vorbereitet. Darum kümmert sich das Vorbereitungsteam mit Peter Schulze, Wilfried Knoll, Matthias Richter und mir als Leiter der Abteilung mit dem Kontakt zum KSV-Vorstand.

Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich auf, dann sehen wir uns im nächsten Jahr bei den Rad-Touren wieder. Allen Sportfreunden des KSV, den Lesern des Amtsblattes und ganz besonders allen Mitradelnden schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.

Im Namen der Abteilung Radwandern

Klaus Schulze

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